Umweltgerechtes Handeln


Programmtag 4.11.2017

„Freude am Aussäen und gelassenen Begießen anstelle der ängstlichen Sorge…..“

von diesem Prozess, den Papst Franziskus in seiner Rede
Für eine Wirtschaft, die nicht tötet beschreibt, war an unserem Programmtag etwas zu spüren: Gut zwanzig Menschen aus der Gemeinde haben sich zusammengefunden, um darüber zu sprechen, was wir in den nächsten vier Jahren, nach der Rezertifizierung mit dem Grünen Hahn, anstreben wollen in den verschiedenen Bereichen und Aspekten:

  • dem ganz konkreten Einsparen von Elektro - und Wärmeenergie durch bauliche und technische Maßnahmen, sowie Verhaltensleitlinien
  • den „ökofairen“ Kriterien beim Einkauf von Lebensmitteln, Reinigungsmitteln, Büroartikeln, Blumen, Kerzen, Möbeln u.a.
  • einer verbesserten Mülltrennung, bzw. -vermeidung
  • im Umgang mit den Außenanlagen
  • im wichtigen Bereich der Bewusstseinsbildung durch Kommunikation, Information und Weiterbildung


Was da zusammen getragen wurde in den verschiedenen Gesprächsrunden - wir sorgen mit dem neu geschriebenen Umweltprogramm dafür, dass nichts verloren geht.
Besonders freut uns, dass viele junge Menschen unserer Einladung gefolgt sind. Ein Hoffnungszeichen, dass die Arbeit über die nächsten vier Jahre hinaus weiter gehen wird?

Für das Umweltteam: Margrit Schmidt

Fotos: Stefan Peterk
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Der "Grüne Hahn" ist geschafft

Erfolgreiche Begutachtung unseres Umweltmanagementsystems

Der kirchliche Umweltrevisor Bernd Brinkmann, Pegnitz, Bayern hat uns nach einer Begutachtung vor Ort am 23. November 2017 erneut bestätigt, dass unsere Kirchengemeinde alle Anforderungen des "Grünen Hahns" erfüllt hat.

Er führte dazu u.a. aus: "Der Zeitraum zwischen Erstzertifizierung 2013 und Rezertifizierung 2017 wurde intensiv genutzt, das System Grüner Hahn zu einem Erfolgsmodell zu machen. Das Umweltteam der Kirchengemeinde ist überproportional engagiert bei der Sache. Die Idee des Grünen Gockels ist in der Kirchengemeinde verankert. Mitarbeitende und Gäste wissen um den Grünen Hahn und bringen sich diesbezüglich ein. Die Kirchengemeinde ist zudem um eine breite Außenwirkung bemüht."

"Grüner Gockel" ist lediglich die bayerische Bezeichnung für den "Grünen Hahn". Für uns im Umweltteam ist diese Begutachtung Ansporn, auch die neuen 30 Maßnahmen, die wir uns nach Diskussion mit Gemeindemitgliedern am Programmtag (4.11.) vorgenommen haben, erfolgreich umzusetzen.

Umweltrevisor Bernd Brinkmann (links sitzend), Siegrun Höhne (Ev. Akademie Wittenberg, stehend, 2. von links), Hans-Georg Baaske (Umweltbeauftragter der EKBO, stehend, 3. von links), das Umweltteam der Gemeinde
bis November 2021 gültig