Umweltgerechtes Handeln


Grühner Hahn - wie geht es weiter

Mehr als sieben Jahre ist es nun her, seit unser GKR sich für den Prozess der stetigen Verbesserung unserer Klimabilanz entschieden hat. Im November 2013 wurde unsere Gemeinde für diese Anstrengungen zertifiziert und nun, nach bald 4 Jahren, steht die Rezertifizierung an. Auch diesen Schritt hat der GKR beschlossen.
Vieles ist inzwischen selbstverständlich geworden für die meisten Mitglieder der Gemeinde: z.B. der achtsame Umgang mit elektrischer Energie. Hier zeigt sich ein greifbarer Erfolg der Senkung des Verbrauchs um fast 5% und da unser Strom aus regenerativen Anlagen kommt, gilt er als CO2-neutral! Die Wärmeenergie wird ja mit der neuen Heizungsanlage gerade auf ganz neue Füße gestellt und wir dürfen sehr gespannt sein, welche Einsparung das in der nächsten Heizperiode bringen wird.
Inzwischen ist mit dem Beschluss der Staatengemeinschaft im Klimaabkommen von Paris, aber auch mit dem Klimaschutzkonzept unserer Landeskirche einiges viel konkreter geworden bei den notwendigen Zielen: Um zu verhindern, dass das Klima sich um mehr als 2C° aufheizt, müssen wir bis 2050 unseren CO2-Ausstoß gegen Null fahren. Wie kann das gelingen? Es braucht zum einen politische Entscheidungen, damit es sich lohnt, neue Wege einzuschlagen, nicht nur bei der Energieversorgung ohne Kohle und Atom, sondern auch bei einer Produktion, die die Kosten für die Umwelt und die nachfolgenden Generation mit ein bezieht. Aber es braucht auch jeden einzelnen von uns. Denn Klimaschutz betrifft alle Bereiche unseres täglichen Handelns, vom Umgang mit Energie, Mobilität über den Verbrauch von Lebensmitteln, Textilien und Elektronik.
Um bei dieser Herausforderung nicht zu verzagen und die Kluft zwischen Wissen und Handeln immer mehr zu überwinden, braucht es Gemeinschaft! Wir laden deshalb wieder ein zu einem Programmtag am

Sonnabend, dem 4. November von 14 – 16:30 Uhr:

an verschiedenen Thementischen wollen wir uns gemeinsam darüber beraten, was wir in den nächsten 4 Jahren verfolgen und umsetzen wollen. Wir wünschen uns rege Teilnahme, ganz besonders auch von den jüngeren Menschen dieser Gemeinde!

Für das Umweltteam: Margrit Schmidt