2013


Adventsbasar

Ausflug der Ehrenamtlichen zur LaGa nach Prenzlau

Am letzten Augusttag war es so weit: diesmal waren alle Ehrenamtlichen eingeladen zu einer Tagesfahrt nach Prenzlau zur Landesgartenschau. Pünktlich um 9 Uhr startete der Bus mit rund drei Dutzend Personen, wobei die weiblichen Gäste wie immer in der Mehrzahl waren. Erstes Ziel war das Holzschuhmacherdorf Friedrichswalde im Barnim. Der dortige Gemeindepfarrer begrüßte uns fröhlich vor seinem Kirchlein, erzählte über sein Dorf und dessen Bewohner und beglückte uns mit einer Mut machenden Predigt. Anschließend ging es quer über die Straße ins Dorfmuseum mit der angeschlossenen Holzschuhmacherwerkstatt. Der Bürgermeister höchst persönlich führte uns die Herstellung eines Holzschuhs mit Hilfe von nahezu hundert Jahre alten Maschinen vor – Wunderwerke der Technik ohne Elektronik! Leider war die Zeit knapp bemessen, denn das Mittagessen wartete bereits in der „Grünen Linde“ zu Ringenwalde (?) – und schon saßen wir wieder im Bus, um uns nun endlich der uckermärkischen Prenzlauer Gartenschau der „Grünen Wonne“, zu nähern. Diese liebevoll gestaltete Schau hätte es verdient, mehr Zeit zum Sehen und Genießen zu haben, aber Punkt 17 Uhr war die Rückfahrt nach Berlin angesetzt, und so blieb nur Zeit, im Sturmschritt die beiden Gartenschau-Teile zu durcheilen. Trotzdem: Ein schöner, sang- und dankerfüllter Tag.

Karin Gaude

 


30 Grad und weihnachtliche Klänge

am Fritze Bollmann Brunnen 16. 8.2013

 Die diesjährige Chorfahrt des Kirchenchores Neu-Buckow führte uns Mitte August nach Brandenburg an der Havel. Eine kleine Vorhut von uns reiste bereits am Donnerstag an, um die Stadt ausgiebig zu besichtigen. Am Freitag Vormittag konnten einige von uns eine Dampferfahrt bei herrlichem Sonnen-schein unternehmen und Brandenburg und den Beetzsee vom Wasser aus kennen lernen. Am Nachmittag war dann für alle eine Stadtführung unter sachkundiger Leitung angesagt. Die Sonne meinte es sehr gut mit uns, und bei Temperaturen über 30°C war das Interesse an der Stadtgeschichte etwas gedämpft, vor allem bei den Sängerinnen und Sängern, die noch bis zum Mittag gearbeitet hatten. Nach diesem 2½-stündigen Spaziergang und einem stärkenden Abendessen ging es nun ans Proben, dem Hauptzweck unserer Chor­fahrt.

Da es in der Adventszeit in diesem Jahr wieder ein weihnachtliches Konzert geben soll, plante unsere Kantorin Christel Bungenstock-Siemon, die „Weihnachtskantate für junge Leute“ von Klaus Wüsthoff soweit wie möglich vorzubereiten. Wir hatten einen schönen, aber sehr warmen Probenraum direkt unter dem Dach. Obwohl sich bei allen nach dem anstrengenden Tag eine gewisse Erschöpfung bemerkbar machte, hielten alle die Probe diszipliniert durch, und wir kamen ein gutes Stück voran.

Der Sonnabend stand dann auch ganz im Zeichen der Kantate. Während wir uns zwischendurch bei Einzelstimmproben einmal erholen konnten, absolvierte unsere Chorleiterin einen Probenmarathon, deren Ergebnis sich aber hören lassen konnte: Große Teile der Kantate wurden erarbeitet – natürlich noch nicht perfekt, aber so, dass wir einen Eindruck von dem Werk haben und uns bereits auf die Aufführung freuen können. In einer Pause zwischen den Proben besuchten einige von uns ein Orgelkonzert im nahe gelegenen Dom. Was war das für eine schöne Erfrischung und Erholung in der kühlen Kirche bei wunderbarer Musik!

Nach getaner Arbeit trafen sich die, die noch nicht vor Erschöpfung ins Bett gefallen waren, zu einem spätabendlichen Beisammensein. Und man glaubt es kaum: auch dabei wurde wieder fröhlich gesungen. Am Sonntag, nach weiteren Proben und einem gemeinsamen Mittagessen, fuhren wir dann müde aber glücklich und zufrieden nach Hause.

Sollte es noch chorerfahrene Sängerinnen oder Sänger geben, die unseren Chor beim Weihnachtskonzert unterstützen wollen, so sollten sie umgehend Kontakt mit unserer Kantorin aufnehmen. Wir proben immer mittwochs von 19.30 bis 21.30 Uhr.

Angelika Busch

 


Und wieder eine Kinderchorfahrt !

40 Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus Neu-Buckow und Dreieinigkeit verbrachten vom 31.Mai bis zum 2.Juni ein Wochenende im Helmut-Gollwitzer-Haus in Wünsdorf. Schon seit Ostern singen wir die Lieder aus dem wunderschönen Kindermusical „Tuishi pamoja“ und nun wurde alles zusammengefügt. Umfangreiche Sprechrollen wurden geprobt, Choreografien wurden mit den Kindern entwickelt und instrumentale Begleitungen für Glockenspiel, Cajón, Geige, Keyboard, Bass, Flöte und noch mehr eingeübt.


Die Kinder bemalten das eigene T-Shirt und wurden so zu Giraffen und Zebras. Fleißige Mütter hatten die passenden Masken schon gebastelt.

Am Samstag gab es einen Afrikanischen Abend mit einem Tierfilm und passender Dekoration.

Sonntag um 14.00 h war es dann so weit: Die Eltern kamen nach Wünsdorf und erlebten „Tuishi Pamoja“. Es war quasi die Generalprobe für die beiden nun vor uns liegenden Aufführungen in Neu-Buckow und Dreieinigkeit. Den jugendlichen und erwachsenen Betreuern sei ganz herzlich gedankt! Sie haben wieder einmal ihre Energie und Freizeit für diese wichtige ehrenamtliche Arbeit mit Kindern eingesetzt.

CBS

 

Spargelfahrt in die Lausitz

Am 31. Mai brachen wir zu unserer beliebten Spargelfahrt mit Frau Donak auf. Nach einer angenehmen Fahrt durch viel grüne Landschaft und Alleen, erreichten wir unser erstes Ziel, die Sängerstadt Finsterwalde. Empfangen wurden wir von unserem stattlichen Kirchenführer und Sänger der dreischiffigen St. Trinitatis Kirche. Er berichtete aus der Kirchengeschichte, dem Gemeindeleben, erwähnte die reich verzierte Kanzel und sang zum Abschluss den bekannten Schlager „Wir sind die Sänger von Finsterwalde, wir leben und sterben für den Gesang…„


Frau Donaks Andacht begann mit dem Lied: „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“ der Text von Joachim Neander. Wir erfuhren über sein Leben und Wirken bis zum frühen Tod am 31.Mai 1680. Anschließend ging es vom barocken Rathaus zu einem kleinen Rundgang, vorbei an einer urigen Wasserpumpe mit wackelnden Sängerköpfen, zum restaurierten Schloss mit weiträumiger Hofanlage. Nun war es nicht weit bis Lieskau, wo wir in einem gemütlichen Gasthaus ein leckeres Spargelessen genießen konnten. Gestärkt fuhren wir zum Spargelhof Sallgast zum Einkaufen.

Unser zweites Ziel waren die IBA Terrassen und der Großräschener See, der aus dem ehemaligen Braunkohle-Tagebaugebiet mit anderen Seen sich zu einer riesigen Seenlandschaft entwickeln soll, von der ein Teil schon existiert. Die Aussicht von der Seeterrasse ist beeindruckend und nach Kaffee und Kuchen konnte man von der Schaukelbank, den Blick schweifend, die Seele baumeln lassen. Mit großem Beifall für Frau Donak und den Reiseleiter endete dieser schöne Tag.

Monika Klinzing

Kirchenfahrt ins Oderbruuuch mit Orgelvorführungen

Am 25.5. und 1.6. führten Pfr. Wurst und Kantor Zagorni (Petrus-Giesensdorf Gem.) gemeinsam Busfahrten ins Oderbruch durch. Auf der Hinfahrt schilderte Pfr. Wurst die Oderkanalisierung und Kolonisierung im 18. Jht. durch Friedr.d.Gr. nach dem Siebenjährigen Krieg zur Landgewinnung.
Alle Ortsnahmen mit Alt- waren vorher bewohnt auf Hochwasser sicherem Gelände, Neu-Orte in der Ebene mussten ab und zu mit Überflutung rechnen. Anfangs gab es nur ganz schlichte Bauwerke zum Versammeln der Gemeinde, erst ab 19.Jh. wurden Kirchen mit Turm ergänzt und Orgeln erworben.
Der Vortrag war wohl für alle sehr interessant, da das sonst übliche Schwätzen unterblieb. Im Anschluß verteilte Herr Zagorni ausführliches Infomaterial zu vier ausgewählten Orgeln und ergänzte mit Hinweisen, was uns erwartete.

Wir fingen mit der jüngsten Orgel in Neutornow auf der 'Insel Neuenhagen' an, in einer schlichten Kirche mit fast quadratischem Innenraum, Wohnzimmer-Charakter wie Pfr. Wurst anmerkte, später ergänzt mit  Empore an drei Seiten. Die Gerbig-Orgel, 1929 erbaut, hat 11 Register ohne Prospektpfeifen, dafür mit einem Holzgerüst und Leinwandverkleidung, aus den Sandsäcken der Flut 1997. Mit ihr lässt sich Orgelmusik vom Barock bis zur Neuzeit spielen, Herr Zagorni beschränkte sich aber auf seine bevorzugte Barockzeit bei der Vorführung, was den meisten wohl auch behagte. Zum Abschluß wurde ein Lied gemeinsam gesungen und noch von Interessierten das Grab von Fontane-Vater Louis 'Hanri' besucht.

In Altglietzen gab es erst eine Kaffeepause im Pfarrhaus, liebevoll in drei Räumen mit allen möglichen Sitzgelegenheiten ausgerichtet. Pfr. Wurst und seine Frau sahen es etwas wehmütig als langjährigen Arbeitsplatz wieder, da es mit den alten Möbeln und dem bezaubernden Garten ein anheimelndes Flair ausstrahlt.

Die Kirche aus gelben Klinkern wirkt von aussen etwas wuchtig, innen sehr hoch und etwas ungewohnt mit hohen Rundbogenfenstern und darunter noch kreisrunden. Sie brachten früher Licht unter Seitenemporen, die aber abgebaut wurden. Der Altar wirkt mit seinem kleinen Kreuz und den beiden alten Bronzeleuchtern unauffällig zur klaren Apsis mit drei Fenstern und gemalter Kassettenteilung. Auf der rückseitigen Empore steht das Schmuckstück, eine Sauer-Orgel, mit dreiteiligem Prospekt an das Kirchenschiff angepasst. Leider ist sie zur Zeit nur mit einer festen Registrierung spielbar. Dem entsprechend kurz fiel die Vorführung aus, aber unterstützte sehr unseren Gesang.

Der Kirchturm von Neuküstrinchen war schon von weitem eingerüstet zu sehen, uns überraschte die Größe des Innenraumes für 1200 Personen. Dem entsprechend war die Sauer-Orgel ausgelegt,  mit 18 Registern für romantischen Stil mit Echo-Effekt. Herr Zagorni konnte sich richtig entfalten bei der Auswahl. Wir merkten ihm das Vergnügen an, Vox celest und Salicional mit der zarten Schwebung und dann Plenum mit der spitzen Mixtur zu spielen. Da seine Ansagen bei mir durch Nachhall undeutlich ankamen, erklomm ich die Empore und hörte von dort genußvoll zu. Großer Gott, wir loben dich, erklang zum Abschluss.

Die Überraschung erwartete uns in Wuschewir:
Ein gut restauriertes Schul- und Bethaus mit Reetdach und Fachwerk. Die Kustodin hielt eine ausführliche Einführungsrede, dann erlebten wir die kleine im Barockstil 1866 gebaute Mickley-Orgel mit 6 Registern. Geh aus mein Herz und suche Freud kam zum Schluss aus vollem Herzen.

Ich freue mich schon auf die Fahrt im nächsten Jahr, auch Konzerte in der Petrus Giesensdorf-Gemeinde lasse ich mir nicht entgehen. Wer Interesse hat, schaut die Website
http://www.petrus-giesensdorf.de/kirchenmusik/

 

Ein ganz herzliches Dankeschön den beiden Organisatoren!

WE

 


Kochen für den Johannistag

Ein gesundes und „friedliches“ Menü unter der Obhut von Udo Einenkel.
Am 23. Juni trafen wir uns in der Gemeindeküche Neu-Buckow zur Zubereitung verschiedener Speisen, die am nächsten Tag zum Johannisfest gereicht werden sollten. Emsig vorbereitet war dieses Kochevent von Margit Schmidt und dem vegetarischen Bio-Koch Udo Einenkel, den sie als Leitung hierfür gewinnen konnte. Neben dem Spaß bei der Zubereitung von Kartoffelstrudel (mmh – diese Füllung), Spargel-Spinat-Quiche (oh, wie die duftet) oder auch Linsensalat auf gratinierten Fenchelschalen (einfach lecker!), den Windbeuteln (ach, so macht man die…) und nicht zu vergessen die Spinat-Ricotta Bällchen und die mit Austernpilzfarce gefüllten Zucchinitürmchen (herrlich diese Aromen!) zeigte Udo Einenkel Kniffe und Tricks, die das Gelingen garantieren sollten. Wir schnippelten, würzten, kochten, rollten, spritzen, blanchierten und brutzelten gemeinsam und fröhlich und hatten für all unsere Fragen einen offenen, freundlichen und flexiblen Fachmann an unserer Seite. Das Foto zeigt uns stolz nach getaner Arbeit und mit großer Vorfreude auf den bevorstehenden Johannistag.

Foto: Das Kochteam: Christiane Lehmann, Gudrun Wurst, Frau Obenaus, Antje
Rahe, Anja Krasowka, Christel Donak, Frau Sturmat, Margit Schmidt und Udo
Einenkel /hinter der Kamera und Text:

Annette Helwig