Verbrauchswerte 2018


Was haben wir erreicht 2018?

Energieeinsparung

Im November 2013 wurde unsere Gemeinde für umweltge­rechtes Handeln erfolgreich offiziell zertifiziert und anerkannt.Jährlich berichten wir hier über das im letzten Jahr Erreichte:
Die Messungen der einzelnen Zähler für Wärme und Strom liefern uns die Verbrauchsdaten, die Ergebnisse sind in der Tat teilweise widersprüchlich.

Heizungsanlage:

Die neue Heizungsanlage wurde im September 2017 in Betrieb genommen, seitdem wird zum Betrieb das umweltfreundlichere Erdgas anstelle Erdöl verwendet. Im ersten Winter waren noch eine Reihe von „Kinderkrank­heiten“ zu verzeichnen, im Sommer 2018 wurden die wesentlichen Mängel beseitigt und die Regulierung verbessert. Die tatsächlich abgenommene Wärme­menge ist 2018 gegenüber 2017 leicht angestiegen, jedoch in den einzelnen Gemeindebereichen unterschiedlich, im Gemeindehaus hat sie sich verringert, in der Kita hat sie zugenommen. Eine komplette Bilanz werden wir erst im nächsten Jahr vorlegen können, wenn wir über ein ganzes Jahr mit der voll funktions­fähigen Heizungsanlage blicken können. Dann werden wir auch erst wissen, ob wir das gesteckte Ziel, Einsparen von 46 % der CO2-Emmission, erreichen.

Stromverbrauch:

Der Stromverbrauch in der Kita ist erneut gegenüber dem Vorjahr gesunken, diesmal sogar um 5,7 %, mit 21.303kWh wird damit erneut der niedrigste Wert seit Vorliegen der Aufzeichnungen im Jahr 2009 erreicht. Während der Schließungszeit im Sommer wurden alle alten Leuchtstoffröhren durch energiesparende LED-Röhren ersetzt, diese benötigen nur ca. 15 % des Stroms gegenüber der Leuchtstoffröhre. – Im Bereich der Gemeinde ist der Stromverbrauch gegenüber dem Vorjahr abermals gestiegen, diesmal um 4 %. Hierbei ist die wieder in Gang gekommene kreative Arbeit der Töpfergruppe der Hauptfaktor.

Photovoltaikanlage:

Sie lieferte 2018 mit 3.911 kWh 19 % mehr Stromein­speisung gegenüber 3.294 kWh im Vorjahr. Bei diesem sonnenreichen Jahr hätte die Stromeinspeisung noch höher ausfallen können, leider konnten die zwei alten defekten Wechselrichter erst im Juni 2018 ersetzt werden. Die Einspeise­vergütung lag bei 1.800 €. Unsere Gemeinde hat inzwischen einen Wartungs­vertrag für diese Anlage abgeschlossen, damit können wir auch Fehler schneller erkennen und beheben.

Unsere CO2-Bilanz:

Für den Schutz unseres Klimas muss der Ausstoß an Kohlendioxyd drastisch abgesenkt werden. Der Weltklimarat berechnete, dass zum Erreichen des Ziels, die Erderwärmung auf 1,5 ° zu begrenzen, eineHalbierung des Kohlendioxydausstosses innerhalb weniger Jahre notwendig ist.
Betrachten wir in unserer Gemeinde nur die CO2-Emission durch unseren Verbrauch an Strom und Wärme, so haben wir dieses Ziel erreicht. Unsere Verbrauchsdaten seit dem Jahr 2005 zeigen, dass sich unsere CO2-Emissionen von 113 t im Jahr 2015 auf 50,9 t reduziert haben.
Die wesentlichen Faktoren hierfür sind:
• Umfangreiche Wärmedämmmaßnahmen an den Gebäuden
• Inbetriebnahme der neuen Erdgas-Heizungsanlage mit gasbetriebener
   Wärmepumpe
• Bezug von Strom durch den Ökostromanbieter Naturstrom

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Darauf können wir stolz sein! Dennoch, die Arbeit geht weiter: die schwerer zu berechnenden CO2-Emissionen für den Verbrauch von z.B. Büromaterial, Lebensmittel, Reinigungsmittel, Wasser und insbesondere durch den Verkehr wollen wir in den Blick nehmen und weiter nach praktikablen Lösungen suchen.
Und wir wünschen uns, dass dieser Erfolg des Grünen Hahns innerhalb der Gemeinde viele Gemeindemitgliederermutigt, sich auch bei sich zu Hause die Zeit zu nehmen, vielleicht mithilfe eines vom BUND (http://www.berlinerenergiecheck.de) kostenlos zur Verfügung gestellten Energieberaters, den Energieräubern auf die Spur zu kommen: „640 € Einsparung im jährlichen Verbrauch sind leicht in jedem Haushalt zu erzielen“, sagt Michael Barth aus seiner Erfahrung als Energie- und Abfallberater.

Für das Umweltteam Hubert Busch, Margrit Schmidt, Michael Barth