Gemeindeleben


Beiträge

Es gibt so viel Aufregendes, Spannendes, Lustiges, Interessantes...kurz Mitteilenswertes, was jedem/jeder von uns widerfahren ist oder noch widerfahren wird. Sei es ein tolles Rezept für den besten Kuchen der Welt, ein Film, der einem die Tränen in die Augen treibt, ein Buch, das uns die Nacht zum Tag werden lässt, eine brüllend komische Aufführung, eine Reise, die von jedem nachgereist werden muss…
Lassen Sie andere an Ihrer Erfahrung teilhaben und schreiben Sie einen kurzen Bericht darüber im Kirchenzettel.
Ich freue mich auf Ihr Erlebtes und bereite es redaktionell für den Kirchenzettel auf. Ihren Bericht können Sie mir unter stefan@tp-peterk.de zumailen, oder im Gemeindebüro bei Frau Janke abgeben.

Herzlichen Dank. S. Peterk

Bitte Textbeiträge und Bilder für homepage mit Email an:
webdesign@neu-buckow.de

oder auf Papier an das Gemeindebüro mit Hinweis: für die Website

 


Wieder ein Johannistag

Gemeindefahrt der Seniorengruppe 2018

Am 10. September war es wieder soweit: Die Gemeindefahrt mit der Seniorengruppe stand bevor. Die Tagesfahrt führte uns nach Brandenburg/Havel und in das Ausflugsrestaurant „Neue Mühle“, romantisch gelegen im Neustädtischen Stadtforst, nur wenige Kilometer vom Zentrum Brandenburgs entfernt. Schon im 14. Jahrhundert wurde hier eine Wassermühle an der Buckau (kleiner Fluss) erwähnt.
Nach dem Mittagessen unternahmen wir einen kleinen Waldspaziergang. Die anschließende Stadtrundfahrt führte uns in Brandenburg an Teilen der mittelalterlichen Stadtmauer mit ihren Tortürmen vorbei. Das Altstädtische Rathaus (Spätgotik, Backstein) mit dem steinernen großen Roland, ist bemerkenswert.
Viele Wohnhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert sind restauriert und dokumentieren das wohlhabende Bürgertum jener Zeit, in der Brandenburg eine florierende Handelsstadt war, vor allem dank der vielen Wassermühlen an der Havel und ihren zahlreichen Nebenarmen (Wassermühlen für Getreide und Schneidemühlen für Holz etc. und gute Möglichkeiten der Verschiffung der Produkte).
Später besuchten wir die größte und schönste Kirche der Stadt: Sankt Katharinen (Backsteingotik, erbaut bis 1401 von dem Stettiner Baumeister
Heinrich Brunsberg). Eine mächtige und prächtige Barockorgel (erschaffen 1726 von Joachim Wagner), sehenswerte Deckenornamente und Fresken (Gotik) sowie ein großer Flügelaltar (1474) schmücken das Innere der Kirche. Herr Klienzing hielt wieder eine bemerkenswerte Andacht, die zum Mitdenken anregte und Frau Matthies ließ für uns die wundervolle Orgel erklingen.
Es lag nahe, auch mit dem Schiff namens Sirius unsere „Stadtrundfahrt“ fortzusetzen. Diese führte uns an der Dominsel mit dem Gebäudeensemble Dom Sankt Peter und Paul mit Nebengebäuden (Grundsteinlegung 1165) vorbei. Der berühmte Beetzsee durfte nicht fehlen. Die tragische Figur von Fritz Bollmann (1852 bis 1901) wurde zur Legende. Geboren bei Magdeburg, lebte er später in Brandenburg als Barbier (Frisör). Sein Leben verlief in Höhen und Tiefen. Kinder sangen Spottlieder auf ihn, weil er sie beschimpfte. Von Erwachsenen wurden Verse dazugedichtet. So entstand das berühmte Lied, das Claire Waldoff (1884 – 1957) so unnachahmlich sang:

(click ma druff!)

Von der Wasserseite aus kann man die architektonisch interessanten, modernen Wohnungslösungen für die ehemaligen Wassermühlen und Nebengebäude bewundern.Ein berühmter Sohn der Stadt, der seine Kindheit und Jugend dort verbrachte, ist Vicco von Bülow (1923 – 2011), besser bekannt unter dem Künstlernamen „Loriot“ (französische Übersetzung für Pirol, ein Singvogel, Wappentier derer von Bülow).
Ein erlebnisreicher Tag ging fröhlich zu Ende. Nochmals danken wir herzlich für die gute Organisation und den Ablauf Frau Donak, dem DreiDamen-Team (Frau Berger, Frau Heinzmann, Frau Tietze), Frau Matthies und Herrn Klienzing.

Ute Kaiser

 


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