Ewigkeitssonntag – Erinnern. Hoffen. Getröstet sein

Ewigkeitssonntag – Erinnern. Hoffen. Getröstet sein

Ewigkeitssonntag – Erinnern. Hoffen. Getröstet sein

Sonntag, 22. November 2026, 11:00 Uhr
Kirchsaal der Kirchengemeinde Berlin-Neu-Buckow, Marienfelder Chaussee 66, 12349 Berlin
Pfarrerin Patricia Sorgenfrei, Organist Andreas Harmjanz

Ewigkeitssonntag am Sonntag, 22. November 2026, um 11 Uhr in der Kirche Neu-Buckow

Ewigkeitssonntag – Erinnern. Hoffen. Getröstet sein

Gottesdienst am Sonntag, 22. November 2026, um 11 Uhr in der Kirche Neu-Buckow

Am Ewigkeitssonntag finden Menschen Raum für die Erinnerung an die Verstorbenen, die sie vermissen. Ihre Namen werden genannt, für jede und jeden wird eine Kerze entzündet und sie werden Gottes Liebe anvertraut. Denn jeder Mensch ist einzigartig. Jedes Leben erzählt seine eigene Geschichte. Jeder Tod hinterlässt eine Lücke, die niemand füllen kann. Gott hat alle Namen in den Himmel geschrieben.

„Den eigenen Tod stirbt man nur. Mit dem Tod der anderen muss man leben.“

Mascha Kaléko.

Diese Worte bringen eine tiefe Erfahrung von Trauer zum Ausdruck: Der Abschied von einem geliebten Menschen verändert das eigene Leben. Trauer ist ein Weg, mit diesem Verlust umzugehen. Sie braucht Raum – für Tränen, für Dankbarkeit, für Erinnerungen, für Fragen und auch für das, was unausgesprochen bleibt. Der Ewigkeitssonntag lädt dazu ein, innezuhalten und die Menschen, die das eigene Leben geprägt haben, in Liebe und Dankbarkeit vor Gott zu bringen. Zugleich erinnert dieser besondere Sonntag an die Hoffnung, die der christliche Glaube schenkt: Gott lässt keinen Menschen allein – weder im Leben noch im Sterben. In der Bibel steht im Buch der Offenbarung dieser Zuspruch Gottes: „Siehe, ich mache alles neu.“

„Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein.“(Offenbarung 21),

Diese Zusage kann tragen: Mit dem Tod ist nicht alles zu Ende. Gott schenkt neues Leben und nimmt die Verstorbenen liebevoll auf.„Denn Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen.“(Psalm 91,11)

Darauf dürfen Trauernde vertrauen. Auch die Worte aus Psalm 139 begleiten durch Zeiten des Abschieds: „Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.“(Psalm 139,5)

Im Gottesdienst am Ewigkeitssonntag können Trauernde ihrer Verstorbenen gedenken, ihre Namen werden verlesen und eine Kerze entzündet. Gottes Liebe ist größer als der Tod und begleitet auch durch schwere Zeiten der Trauer hindurch.

Im Anschluss an den Gottesdienst, sind alle eingeladen, bei Kaffee und Kuchen miteinander in Gespräch zu kommen.

"Weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit." (Kohlet 3)

Eingeladen sind alle Menschen – ganz gleich, ob der Verlust erst kurze Zeit zurückliegt oder schon viele Jahre vergangen sind. Der Ewigkeitssonntag schenkt Raum zum Erinnern, Trauern, Danken und Hoffen – getragen von Gottes Zusage:„Siehe, ich mache alles neu.“

Manche Menschen erleben es als hilfreich, den Weg der Trauer nicht allein zu gehen. Trauergruppen können ein Ort sein, an dem Betroffene sich gegenseitig stärken, Erfahrungen teilen und gemeinsam mögliche Schritte auf dem Weg in das veränderte Leben suchen.

Informationen zu Trauergruppen im Evangelischen Kirchenkreis Neukölln finden Sie hier: https://www.neukoelln-evangelisch.de/handeln-helfen/trauergruppen

Auch zu den Themen Sterben, Tod, Bestattung und Trauer gibt die Broschüre „Sein Haus bestellen … Sterben, Tod, Bestattung, Trauer“ des Evangelischen Kirchenkreises Neukölln Rat, Orientierung und Vorsorgehinweise – für die eigene Auseinandersetzung mit dem Lebensende oder als Unterstützung für Angehörige:

Die Broschüre finden Sie hier.

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