Weltalzheimertages 2026: Demenz - (k)eine Frage des Alters

Weltalzheimertages 2026: Demenz - (k)eine Frage des Alters

Weltalzheimertages 2026: Demenz - (k)eine Frage des Alters

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Weltalzheimertages 2026: Demenz - (k)eine Frage des Alters

Am 13. September 2026, um 11 Uhr laden die Seniorinnen-Gruppe unter der Leitung von Bärbel Jung-Fronwein und Ines Wolf mit Pfarrerin Patricia Sorgenfrei zum Gottesdienst zum Weltalzheimertag in die Kirche Berlin-Neu-Buckow ein. Anschließend wird zu Kaffee und Kuchen eingeladen.


„Demenz? Das bekommen doch nur sehr alte Menschen.“ Diese Annahme hält sich hartnäckig. Tatsächlich sind die meisten Menschen mit Demenz über 65 Jahre alt, doch Demenzerkrankungen können auch in jüngeren Jahren auftreten. Darüber hinaus sind durch Partnerinnen und Partner, Kinder, Enkelkinder, Nachbarn sowie Kolleginnen und Kollegen Menschen eingebunden, die wiederum ganz unterschiedlichen Generationen angehören. Demenz kennt keine Altersgrenze!

Überall dort, wo Menschen aufeinandertreffen, können wir auch mit dem Thema Demenz in Berührung kommen. Dabei sieht man den Betroffenen ihre Erkrankung meistens nicht an. Einige sind jung, andere schon älter, manche sprechen klar, wirken selbstständig und fröhlich, andere wiederum einsam. Einige sind berufstätig, andere schon lange im Ruhestand. Manche Betroffene kümmern sich um minderjährige Kinder oder die eigenen Eltern, andere sind alleinstehend. Während sich die Demenz bei einigen langsam entwickelt, kommen andere schon bald nicht mehr ohne Unterstützung zurecht. Die Lebensrealitäten sind vielfältig. Doch wie gehen wir als Gesellschaft damit um? Sind wir bereit, Stigmata abzubauen, Verstehen zu wollen und Verständnis zu fördern? Eine Demenzerkrankung bedeutet nicht automatisch das Ende von Lebensfreude, Begegnungen oder gesellschaftlicher Teilhabe. Es liegt an uns allen, ein Umfeld zu gestalten, das respektvoll, offen und geduldig ist, in dem Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen gerne leben wollen.

Es ist nie zu früh, sich mit Demenzerkrankungen auseinanderzusetzen. Ein gesunder Lebensstil, soziale Teilhabe, geistige Aktivität und gute medizinische Vorsorge können das Risiko einer Demenzerkrankung positiv beeinflussen. Dabei stärkt Prävention nicht nur die eigene Gesundheit, sondern schafft auch Bewusstsein für das Thema.

Der Welt-Alzheimertag 2026 lädt unter dem Motto „Demenz – (k)eine Frage des Alters“ dazu ein, Demenz nicht als Phänomen zu betrachten, dass „irgendwann einmal“ andere betrifft, sondern als eine gemeinsame Aufgabe, die schon heute unser Zusammenleben prägt. (Quelle: Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz)


Hilfe & Beratung für Betroffene, Angehörige und Zugehörige.

Wenn Sie Fragen rund um das Thema Demenz und Alzheimer haben, können Sie sich hier melden:


Alzheimer Gesellschaft Berlin e.V.

Selbsthilfe Demenz: 030 - 890 943 57

https://www.alzheimer-berlin.de


Alzheimer Angehörigen-Initiative e.V.

Selbsthilfe Demenz: 030 - 47 37 89 95

https://alzheimer-organisation.de


Weitere Informationen: 

https://www.deutsche-alzheimer.de

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